Während die meisten Anbieter Verträge mit einer
Laufzeit von einem bis zwei Jahren anbieten, habe ich mich entschieden, meinen
Provider erst einmal zu testen. Schließlich weiß man ja nicht im Vorfeld, ob
die Verbindungsqualität gut ist, die Gesprächsqualität am Skype passt usw. Also
möchte ich keinen Jahresvertrag. Erst einmal habe ich mich zu den
Kündigungsfristen kundig gemacht. Bei der Telekom könnte ich meinen DSL und
TelefonDoppelflat-Vertrag im Laufe
einer Wochekündigen.
Bei Alice hingegen habe ich DSL ohne Mindestlaufzeit. Meine Kündigung wäre hier innerhalb einer vierwöchtigen
Kündigungfrist zum Monatsende möglich. Neuerdings bietet auch der Provider
1&1 DSL ohne Mindestlaufzeit an. Wenn ich mir die Anbieter Versatel oder
Arcor ansehe, so haben diese stets eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Hier
könnte ich nur kündigen, wenn ich einen wichtigen Grund hätte. Aber ob das
beispielsweise ein Umzug wäre, konnte mir niemand sagen - außer, ich ziehe in
ein Gebiet, in dem DSL nicht möglich ist.
Ich habe festgestellt, dass sich die Provider einiges einfallen lassen, um an neue Kunden zu kommen. Wenn man – bis auf die Telekom – am Preis nichts mehr machen kann, müssen andere Lösungen her. Würde ich bei T-Home online DSL beauftragen, bekomme ich eine Gutschrift von 50 Euro. 1&1 hat alle 24 Monate im Preis komplett gesenkt und Kabel Deutschland schnürt ein besonders günstiges Comfort Paket inklusive WLAN-Router.
Werde ich bei 1&1 Neukunde, so erhalte ich Einsparungen von sensationellen bis zu 340 Euro.Bei Alice gibt es für die Bestellung bis Ende April einen Einkaufsgutschein von BestChoice im Wert von 50 Euro dazu und bei Vodafone kann man 7 Monate gratis telefonieren und surfen und dann kostenfrei aufDSL 16000 wechseln. Es gab auch schon Angebote, wo Provider mit DSL in Verbindung mit iPods, Festplatten oder Modems neue Kunden gelockt haben, so beispielsweise Versatel imJuli des vergangenen Jahres im Rahmen einer Doppel-Flat.
Ich nutze ja nicht nur DSL für's Internet und meinen Festnetzanschluss für die Telefonate. Mir wäre es auch wichtig, dass ich Handys günstiger anrufen kann. Denn, Hand aufs Herz, die Gebühren in die Netze von O2, D1, D2 oder E+ sind ja ganz schön heftig. Vor allem, wenn man von einem Festnetzanschluss aus anruft und die Telefonate länger als fünf Minuten dauern. Zwar fasse ich mich am Handy grundsätzlich kurz, doch hier und da ist auch mal ein Anruf, der etwas mehr Zeit beansprucht.
Ich habe also einige Provider angefragt, ob es möglich ist, auch Handytelefonate zu besseren Konditionen zu führen. Es ist also so, dass ich mit einer Doppel-Flat zwar Telefon und DSL mit Splitter günstig bekommen kann und Handytelefonate gegen mehr Euro in die Flat integriert werden können. Allerdings kann ich dann z. B. für 9 statt für 19 Cent in Fremdnetze telefonieren. Einen Anbieter, der mir ermöglicht, auch Handyanrufe für lau zu tätigen, habe ich leider noch nicht gefunden.
Bevor ich mich für einen Anbieter entscheide, habe
ich natürlich erst einmal die Angebote verglichen und auch einen DSL
Preisvergleich gemacht. Dies ist vor allem deshalb sinnvoll, weil ja jeder
Provider ein anderes Angebot hat und die Fülle der Aktionen, Tarife und
Provider den Laien fast erschlägt. Ich konnte mich kaum entscheiden, doch ich
hatte ja bestimmte Vorstellungen, was mein Vertrag beinhalten sollte. So wollte
ich unbedingt nicht nur kostenfrei im Internet surfen, sondern auch
telefonieren. Also, ganz kostenfrei ja nicht, aber mit einer Flatrate zumindest
recht kostengünstig. Ferner führe ich auch häufiger Auslandsgespräche, z. B.
nach Spanien. Also auch hier muss DSL bereitstehen, damit die Verbindung über
den Messenger nicht abbricht oder die Sätze nur abgehackt beim Anderen
ankommen. Übrigens ging die Telekom als sehr teurer Anbieter aus dem DSL Preisvergleich hervor. Die anderen Provider lagen um die 45 Euro und
unterschieden sich bei ähnlichen Voraussetzungen nur um ein paar Cent.
Hallo, da draußen! Ich begrüße euch recht herzlich
in meinem Telefon, DSL und Internet Blog. Lest, was mich so zu diesen Themen
bewegt.
Mit einem DSL Speedtest hat neulich ein Bekannter
einmal nachgeschaut, wie schnell seine Internetverbindung ist. Ich fand das
äußerst spannend, zumal man meinem Bekanntem kurz zuvor eine 16000 Flat
angeboten hatte und er diesen Vertrag auch bei Arcor abgeschlossen hat. Nun war
es aber so, dass seine Internetverbindung mir nicht viel schneller erschien als
meine eigene in der Firma. Und dies ist laut Provider ein 3000er Flat.
Als ich meinen Bekannten darauf aufmerksam machte,
hat er gleich einmal nach dem DSL Speedtest gesucht. Es dauerte eine Weile, ehe
der Test die Auswertung brachte. Und tatsächlich, die Geschwindigkeit für die
DSL Internetverbindung lag auch lediglich in der Qualität, wie sie eine 3000er
Flat liefert. Ich habe daraufhin einen Kundenbetreuer von Arcor gefragt, die
ich kenne und diese hat mir mitgeteilt, dass es bei einigen Außendienstlern
aller Provider leider manchmal so ist, dass sie die 1600er Flat empfehlen - und
zwar deshalb, weil sie am meisten Provision bringt.